Kaum etwas hat unsere Welt in den letzten Jahren so sehr verändert wie Smartphones. Für viele sind sie sogar das, was die Digitalisierung eingeläutet hat. Ob dem so ist oder nicht – die Auswirkungen von Smartphones lassen sich nicht leugnen. Leider sind nicht alle Veränderungen gut. Doch es gibt auch einige Vorteile, die wohl kaum einer von uns missen möchte. Schauen wir uns also näher an, wie Smartphones sich auf unser Leben ausgewirkt haben.

Erleichterte und erschwerte Kommunikation

Wenn es um die Kommunikation geht, sind Smartphones ein zweischneidiges Schwert. Einerseits verbessern sie durch unterschiedliche Chat-Apps die Kommunikation. Es ist praktisch immer und überall möglich sich miteinander zu unterhalten. Andererseits wirken sie sich negativ auf die Face-to-Face-Kommunikation aus. Zwischenmenschliche Interaktionen und ein respektvolles Miteinander rücken schnell in den Hintergrund. Dass das Smartphone mehr beachtet wird als der Gesprächspartner, ist leider nichts Ungewöhnliches mehr.

Ständige Erreichbarkeit

In Zeiten der Digitalisierung ist es praktisch unmöglich nicht mehr erreichbar zu sein. Zugegebenermaßen gibt es Situationen, wo das von Vorteil ist. Gerade im Geschäftsleben sind es oft wenige Stunden oder gar Minuten, die den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Allerdings bedeutet ständige Erreichbarkeit auch ständige Alarmbereitschaft. Bereits ein kurzes Piepsen des Smartphones kann uns komplett aus der Ruhe bringen. Ob es sich dabei um etwas Wichtiges oder Unwichtiges handelt, spielt in erster Linie gar keine Rolle. Das alles kann zu einer Steigerungs des Stresspegels führen.

 

Gesundheitliche Folgen

Smartphones können Stress begünstigen und im schlimmsten Fall sogar zu einer Überlastung des Nutzers führen. Gesundheitliche Folgen aufgrund von Smartphone-Konsum sind daher keine Seltenheit. Schwierigkeiten können sich in Form von Konzentrationsproblemen, Schlafbeschwerden, Kopfschmerzen oder gesteigerter Aggressivität äußern. Gerade Kinder und junge Erwachsene laufen Gefahr mit ihrem Smartphone überfordert zu sein. Manchmal eskaliert das so sehr, dass nur noch eine Entwöhnung hilft.

Mobiles Lexikon

Dank internetfähiger Smartphones lässt sich Wissen praktisch auf Knopfdruck abrufen. Auch wenn dieses Wissen nicht immer korrekt ist, so lässt sich doch nicht leugnen, dass Smartphones mobile Lexika sind. Sie können Anleitungen bei Problemen bereitstellen, einen bei Diskussionen mit Mitmenschen unterstützen oder einfach nur die eigene Neugier befriedigen. Allein deswegen sind Smartphones nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Wichtig ist allerdings aus der Flut an Informationen das herauszufiltern, was für einen persönlich von Relevanz ist.

Nie wieder die Orientierung verlieren

Früher war es üblich bei Ausflügen und Reisen Karten mitzunehmen, um sich nicht zu verlaufen. Karten finden zwar auch heute noch Verwendung, jedoch meist in digitaler Form. Wer ein Smarpthone bei sich trägt, hat praktisch immer Zugriff auf eine riesige Auswahl an Karten. Allein Google Maps kann fast überall auf der Welt als Navigationshilfe dienen. Allerdings ist für die meisten Services eine Internetverbindung notwendig. Sollte also beispielsweise kein Netz zur Verfügung stehen, bringt einem das Smartphone bei der Orientierung wenig. Glücklicherweise ist es möglich Kartenpakete runterzuladen und diese offline zu nutzen. Doch selbst dann gibt es Fallstricke. Nicht immer sind die Karten korrekt. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass Autofahrer in den nächsten Graben navigiert wurden.